Die Potsdamer Variobahn
Am 8. Oktober 2008 erklärten der Bürgermeister der Stadt Potsdam, Burkhard Exner, und der Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Potsdam, Martin Weis, die Absicht neue Straßenbahnen für Potsdam kaufen zu wollen. Nach Aussagen von Martin Weis soll auf bewährte Technik zurückgegriffen werden. Eine neue Vorreiterrolle wolle man nicht spielen. Man rechnet mit Kosten nicht unter zwei Millionen Euro pro Bahn. [1].
Am 20.12.2007 wurde unter der Nummer 298848-2007-DE im Amtsblatt der Europäischen Union die Ausschreibung neuer Straßenbahnen gestartet. Die Laufzeit der Ausschreibung ging bis 5. Mai 2008 und wurde dann bis zum 26. Mai 2008 verlängert. [2]

Die erste Variobahn auf dem Betriebshof der ViP
© Michael Dittrich
Nachdem die bei der Ausschreibung unterliegende Firma Siemens Einspruch gegen die Vergabe erhoben hatte, verzögerte sich die Vergabe um ein weiteres. Nachdem sowohl der Einspruch von Siemens als auch die eingereichte Klage abgewiesen wurde, konnte am 30. Januar 2009 der Vertrag zwischen ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und der Stadler Pankow GmbH geschlossen werden.
Bestellt wurden zehn Straßenbahnen vom Typ Variobahn. [3]
Die erste Bahn wurde am 13. Mai 2011 angeliefert.
| Technische Daten: [4] | |
| Hersteller: | Stadler Pankow GmbH |
| Baujahr: | 2010 - 2011 |
| Länge: | 29.972 mm |
| Höhe: | 3.400 mm |
| Breite: | 2.300 mm |
| Leermasse: | 39 t |
| Höchstgeschwindigkeit: | 70 km/h |
| Sitzplätze: | 57 |
| Stehplätze: | 118 |
Autor:
Michael Dittrich
Quellen:
[1] Potsdamer Neueste Nachrichten, 9. Oktober 2008
[2] Amtsblatt der Europäischen Union
[3] Pressemitteilung ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH und Stadler Pankow GmbH
[4] Typenblatt der Firma Stadler Pankow GmbH
| Der NGT8D aus Magdeburg |